Unsere Schule

Die Grundschule in der Vöde liegt im nördlichen Teil des Stadtgebietes Bochum-Grumme.

1885 wurde beschlossen, für die evangelischen Kinder aus Grumme und aus dem stadtnahen Bereich an der Castroper Straße eine Schule zu bauen.

Am 08.07.1887 wurde die Schule als Volksschule eröffnet.

In den 1920er Jahren wurde die Schule aufgrund der zunehmenden Schülerzahl ausgebaut. Das Schulgebäude beherbergte bis zu 14 Klassen mit einer durchschnittlichen Schülerzahl von teilweise 57 Kindern.

Nach der Schulreform von 1968 wurde die Volksschule aufgelöst. Eine neue Schulform entsteht – die Grundschule.

Ihren Namen erhielt unsere Schule nach den ehemaligen Bochumer Viehweiden – den Vöden – die sich ehemals bis nach Grumme ausdehnten.

Im Jahr 2010 wurde die Schule vollständig energetisch saniert.

Wir sind eine zweizügige offene Ganztagsschule mit eigener Turnhalle auf dem Schulgelände. Ca. 200 Schülerinnen und Schüler werden an unsere Schule jahrgangsbezogen unterrichtet. Eine Besonderheit unserer Schule ist das Modell des rhythmisierten Lernens. Der Unterricht jeweils eines Zuges jeden Jahrgangs erfolgt nach diesem Lernmodell.

Die Rhythmisierung ist ein Unterrichtsmodell, das auf Lernzeiten beruht und den Unterricht am Vormittag mit dem des Nachmittags verbindet bzw. rhythmisiert. Die Schülerinnen und Schüler haben eine Mittagspause mit festen Essenszeiten sowie Pausen- und Spielzeiten zum Erholen. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Träger des offenen Ganztags (AWO) können wir den Kindern viele AG´s und Projekte bieten. Besondere Projekte sind z.B. eine Zusammenarbeit mit dem VFL Bochum bzw. ehemaligen Spielern des Fußballclubs. Das Fußball-Projekt „Neue Helden“ findet in unserer Turnhalle statt. Ab Sommer 2019 findet das Projekt „In-Safe-Hands“ statt. Auch dieses Projekt wurde durch ehemalige VFL Bochum Spieler entwickelt.

Im letzten Schuljahr war die Grundschule in der Vöde Modellschule für das Projekt „Papilio“ – ein Streitschlichtungskonzept aus dem Bereich der KITA. Dieses etablierte Projekt soll nun als Modellvorhaben vor allem in dem Bereich der Schuleingangsphase eingeführt werden, um eine engere Verzahnung und eine bessere Nachhaltigkeit beim Übergang KITA – Grundschule zu ermöglichen.